Neues Lehrvideo auf Youtube – Level 1: Grundlagen im Roundpen mit dem Sanguiniker Dookydoo

Neues Lehrvideo auf Youtube – Level 1: Grundlagen im Roundpen mit dem Sanguiniker Dookydoo

in unserem aktuellen Trainingsvideo, arbeiten wir mit einem Pferd, dessen Temperament primär sanguinisch ist.
Wir gehen bei unserer Arbeit immer auf das spezielle Temperament des Pferdes ein, wobei aber auch das Temperament des Menschen eine bedeutende Rolle bei der jeweiligen Kommunikation mit dem Pferd spielt.

In dieser Trainingseinheit wähle ich nur das Kommunikationsseil, Anstelle des Horsemanship-Sticks, um zu testen wie das Pferd bei der Arbeit darauf reagiert.

Vielleicht erkennst du ja eine Ähnlichkeit mit deinem Pferd?

Schau dir unsere aktuellen Videos an, wir informieren darüber in regelmäßigen Blogbeiträgen. Oder abonniere unseren YouTube Kanal, damit du immer informiert bist, sobald ein neues Trainingsvideo online ist.

Weiterhin viel Spaß beim Training mit feiner Kommunikation 😉

Aus Liebe zum Pferd,
Eure Ranchgirls

Neues Lehrvideo auf Youtube – Level 1: Grundlagen im Roundpen mit Leo

Neues Lehrvideo auf Youtube – Level 1: Grundlagen im Roundpen mit Leo

Die nächste Arbeit im Roundpen führt uns zu Leo, einem 14-jährigen Quarter Horse. Leo`s Besitzer ist ein selbstsicherer und gelassener Horseman, der über unendlich viel Geduld verfügt und ihm viel Zeit für seine Entwicklung gegeben hat.

Wir starten jede Einheit immer, indem wir das Pferd zuerst für mehrere Minuten beobachten. Wie bei uns Menschen, kann es ja nach Tagesverfassung unterschiedlich „drauf“ sein. Leo bewegt sich wenig während des Beobachtungszeitraumes, bleibt auch bei der Arbeit kurz stehen, wir gehen zunächst von phlegmatischen Anteilen aus. Der Roundpen ist mit einem Flatterband eingezäunt – trotz Wind bleibt Leo sehr gelassen. Im Trab und Galopp kommt dann seine sensible Seite (Melancholiker) zum Vorschein: Leo reagiert sehr fein auf unsere Atmung bzw. Hilfen, man bekommt fast das den Eindruck, dass er immer wieder den Kontakt zum Menschen sucht. Die Technik „Fernstreicheln“ beweist seine Sensibilität ebenfalls. Übrigens – der Melancholiker ist tatsächlich das am schwersten erkennbare Temperament! Bei Leo erkennen wir eine prominente Mischung aus melancholischen und phlegmatischen Anteilen.

Im Video behandeln folgende Themen: zu Beginn geben wir einen kurzen Überblick über die vier Pferdetemperamente und behandeln die Bedeutung des Abkauens.  Ziele werden wie folgt gesetzt: Leo auf der linken und rechten Hand bewegen, jeweils ein halber Zirkel im Trab, ein viertel Zirkel im Galopp). Wir sprechen über korrekte Körperhaltung und Blickenergie, insbesondere im Einsatz bei einem ruhigen Richtungswechsel nach außen.  Weiters zeigen wir, wie man das Pferd im Roundpen nach der Arbeit zu sich in die Mitte „einladet“ und was man tun kann, wenn das Pferd nicht auf die körpersprachliche Einladung (Druck auf die Hinterhand, Ziehen mit der Schulter, Technik „Fernstreicheln“) reagiert.

Typische Eigenschaften eines Melancholikers

  • Introvertiert (nach Innen gerichtet), „Fühl“-Typ und eher unsicher (fühlen sich schwächer als ihre Umwelt)
  • Bewegungsscheu aufgrund seiner furchtsamen Grundeinstellung
  • „Trauriger“ oder „leidender“ Gesichtsausdruck
  • Neigt zum „Erstarren“ und resigniert (lehnt sich selten gegen seinen Menschen auf), aber bei zu viel Druck schlägt er dann doch schon mal aus
  • Mag nicht gerne angebunden sein, Engpässe und Wände (Hänger!) strahlen eine für ihn unangenehme Energie aus
  • Fehlt ihm das Vertrauen, fürchtet er alles. Fasst er zu seinem Menschen „großer Bruder“ Vertrauen, mag er alles und wird zu einem wunderbaren, verlässlichen Partner. Braucht viel Wiederholungen, langsames Vorgehen und 3 x so viel Lob wie andere Pferde.

Aus Liebe zum Pferd,
Eure Ranchgirls

Neues Lehrvideo auf Youtube – Level 1: Grundlagen im Roundpen mit Lovely

Neues Lehrvideo auf Youtube – Level 1: Grundlagen im Roundpen mit Lovely

Wir starten im Level 1 mit der Arbeit im Roundpen und führen dabei erste nonverbale „Gespräche“ mit unseren Pferden. In diesem Video geht es uns noch weniger um die Arbeit, als mehr ein Gefühl für unser Pferd zu entwickeln. Wie hoch ist dein Energiebedarf (bist du ein bewegtes Pferd oder eher schwerfällig), bis du aufmerksam oder ist die Aufmerksamkeit eher woanders hin gerichtet? Wieviel Energie muss ich mittels Atmung, Körperhaltung, Abstand und Werkzeug aufwenden, um dich bewegen zu können. Wir erklären die sogenannte „Fühllinie“, die Wirkung auf die Pferdezonen die wir ansprechen und zeigen den Richtungswechsel nach außen. Warum wir uns kleine Ziele setzen sollen, warum wir unser Pferd Fehler machen lassen sollen und wie lang unsere Reaktionszeit für Korrekturen ist.

Typische Eigenschaften eines Sanguinikers

Bei der Analyse des Pferdetemperaments kommen wir zu folgendem Ergebnis: Lovely hat hohe sanguinische Anteile. Hier ein paar Merkmale:

  • Extrovertiert (nach Außen gerichtet), selbstsicher und stabil (fühlen sich stärker als ihre Umwelt)
  • Verspielt (der „Schelm“ unter den Pferden), voller Tatendrang
  • Intelligent, neugierig und lebhaft
  • Schöne Selbsthaltung: Kopf, Hals und Schweif werden stolz getragen
  • Nimmt alles ins Maul (Anbindebalken, Führstrick, Reißverschluss unserer Jacke, Pferdedecke…) und neigt zum Knabbern
  • Lernt sehr schnell aufgrund seiner Intelligenz, allerdings wird ihm schnell langweilig ohne kreativem Beschäftigungsprogramm

Was sehen wir bei Lovely: Sie wandert neugierig im Roundpen umher und riecht am Boden – wir sagen dazu „Zeitung lesen“, wer war vorher hier? „Untersucht“ knabbernd mit dem Maul unsere Kamera und das Tongerät. Fühlt sich selbstsicher genug, um sich zu wälzen (immerhin werden hier Kehle und Bauch schutzlos präsentiert, die 4 Beine zur schnellen Flucht zeigen absolut in die falsche Richtung). Tatsächlich braucht sie nur sehr wenig auffordernde Energie von uns bei der Arbeit im Roundpen: sie läuft schneller und länger als erbeten. Lovely zeigt sich – nomen est omen –  in schöner Selbsthaltung: läuft locker und geschmeidig.

Bei der hippokratischen Temperamentenlehre stecken wir kein Pferd in eine „Schublade“, so ist jedes Pferd (auch jeder Mensch) eine Mischung aus den 4 Temperamenten. Aber es gibt immer 1-2 dominierende Temperamente mit speziellen Eigenheiten, Stärken und Schwächen. Je feinfühliger wir sind, desto leichter können wir es erkennen: es ist DER SCHLÜSSEL für feine Kommunikation. Denn mit dieser Erkenntnis können unser Pferd auf seine eigene Weise motivieren, indem wir auf seine emotionalen Bedürfnisse eingehen.

Aus Liebe zum Pferd,
Eure Ranchgirls

Mexikanisches Urlaubsfeeling auf der Hacienda del Piero

Mexikanisches Urlaubsfeeling auf der Hacienda del Piero

Oskar unser absoluter Liebling

Unser heuriges Pferdeabenteuer #ranchgirlsontheroad hat uns in das Südburgenland auf die Hacienda Del Piero verschlagen. Aufgrund der warmen Temperaturen haben wir unsere Pferde zeitig in der Früh verladen, um uns auf den Weg zu machen. Unsere Zimmer standen bei unserer Ankunft um 10:30 Uhr natürlich noch nicht zur Verfügung, aber unsere Pferde durften sogleich auf die schattigen Waldkoppeln. Eine neue Erfahrung für sie! Wie angenehm es doch ist, im Schatten das Heu zu knabbern und sich an alten Bäumen schubbern zu dürfen. Das obligate Sandbad wurde augenblicklich genommen und sie fühlten sich sichtlich wohl. Somit war es an der Zeit, uns mit kühlen Getränken zu erfrischen und langsam „ankommen“ zu dürfen. Wir beobachteten die zuckersüßen Babykätzchen beim Spielen und lernten die 3 Haushunde kennen. Der kleine, mutig-freche Oscar wuchs uns sofort ans Herz!

Mit der Hacienda-Chefin „Ina“, sofort auf du, wurden wir mit den Gepflogenheiten vertraut gemacht. Unsere Paddock-Boxen wurden täglich ausgemistet, für die Fütterung waren wir selbst zuständig. „Nehmt euch so viel Heu wie ihr wollt, ich weiß wie leicht Pferde nach Transporten abnehmen!“ Was für ein Satz – der hat uns natürlich besonders gefreut. Somit durften unsere Hotties täglich 24 Stunden lang Heu futtern, was sie natürlich auch getan haben.

Die Hacienda

Die Pueblos am Teich

Die Unterkunft in den Pueblos war sehr hübsch gestaltet, ein Schlafzimmer mit Doppelbett, ein Badezimmer, ein Wohnraum mit Sofa und davor eine Veranda mit Stühlen, Tischen und kuscheligen Lammmfellen, mit direktem Blick auf die Wiesenkoppeln. Da die Pueblos direkt am Waldrand standen, waren wir überrascht, wie angenehm kühl es in den Häuschen – selbst bei 35° Grad Außentemperatur war. Noch eine Besonderheit war eine Jurte als Unterkunft: einfach, aber äusserst liebevoll gestaltet.

Im Haupthaus wurden auf der überdachten Außenterrasse, umrankt von wildem Wein, die Mahlzeiten eingenommen. Das Herzstück der Anlage war ein wunderschöner Natur-Schwimmteich mit einer Außenküche und Grillplatz inmitten eines gepflegten Gartens, den wir nach den Ausritten ausgiebig nutzten. Aufgrund seiner Tiefe mit über 4m waren wir unbesorgt, mit irgendetwas beim Schwimmen in Berührung zu kommen 😉

Das Pferdeareal

Die schattigen Waldkoppeln

Auf der parkähnlichen Anlage befand sich eine riesige Offenstall-Weide für Ina’s, sowie aller Einsteller Pferde. Die Herde war eine bunte Mischung aus vielen Rassen. Darunter ein Haflinger der oft ausgestreckt am Boden, mit lautstarkem Schnarchen auffiel. Neben der Weide befand sich ein schöner Reitplatz, wo wir Ina’s Reitexpertise mit ein paar interessanten Hilfen aus dem altkalifornischen Stil ausprobieren durften. Nebenbei gesagt, nur ein kleiner Mosaikstein aus ihrem umfangreichen Reitrepertoire.

Die WaldkoppelnDie schattigen Waldkoppeln

Zusätzlich zu den Waldkoppeln gab es noch jede Menge Wiesenkoppeln, die wir jederzeit nutzen durften. Im Stallgebäude selbst befanden sich 6 großzügige Boxen, wo unsere Pferde abends untergebracht waren. Die Hälfte davon mit Paddocks Richtung Wald. Wer sich also dafür interessiert, sollte schnell für das nächste Jahr reservieren 😉

Das Ausreitgebiet

Wir hatten so ein Glück!

Pünktlich vor dem Gewitter am Heimweg

Wunderschöne Waldritte

Zufällig kam das eine Ranchgirl mit einem erfahrenen Cowboy, während eines Turniers letztes Jahr im Sommer, ins Gespräch. Dabei stellte sich heraus, dass sein Pferd auf der Hacienda eingestellt war und er versprach uns, uns nächstes Jahr bei den Ausritten zu begleiten. Naja, ausgemacht vor langer Zeit, waren wir nicht sicher, ob die Abmachung noch hielt. Wir staunten nicht schlecht, als er gleich nach der Ankunft zur Stelle war und uns beim Ausladen half (ach mussten wir nach der langen Fahrt dringend auf die Pipi-Box). Tatsächlich hatte er sich die ganze Woche für uns freigenommen und zeigte uns jeden Tag neue, wunderschöne Insider-Reitstrecken. Wir waren soooo happy – ein Urlaub ohne ein einziges Mal verreiten – davon hatten wir letztes Jahr trotz Karten genug erlebt ;).
Ein ganz besonderes Dankeschön an dich Günter!!!

Ausflug zum Türkenkreuz

So ritten wir entspannt durch das Uhudler Viertel, auf den Hochkogel, zum Türkenkreuz, die Lafnitz entlang und erkundeten die pannonische Gegend. Selbst bei den überraschenden Gewittereinbrüchen hat uns Günter, unser Cowboy, immer wieder pünktlich zurückgebracht auf die Hacienda.

Ein echtes Highlight war das große Waldgebiet, durch das wir täglich ritten, hier waren wir und unsere Pferde optimal vor der glühenden Sonne und Hitze geschützt. Der unvergleichliche Duft inmitten der Bäume, der weiche Waldboden, das Knacksen des Geästs unter den Pferdehufen, das Zwitschern der Vögel – eine Genugtuung für Körper und Seele. Selbst Reh und Hase uberraschten uns und unsere Pferde nur kurz, da die vielen neuen Eindrücke überwogen.

Ob wir wiederkommen? Auf jeden Fall! „Pfundskerl“ Ina und ihre Hacienda verdienen ganz klar eine Bestnote. Und ihre spontanen „Gutenacht-Besuche“ mit kleinen Absacker Drinks versüßten uns unsere allabendlichen, tiefgründigen Gespräche auf der Veranda. Super romantisch unter dem Sternenhimmel, begleitet vom Zirpen der Grillen und herumfliegenden Glühwürmchen.

Aus Liebe zum Pferd,
Eure Ranchgirls

Mit oder ohne Sattel? Wenn, dann aber bitte in Balance!

Mit oder ohne Sattel? Wenn, dann aber bitte in Balance!

Diesmal wechseln wir eine Etage höher und berichten vom Pferdrücken aus. In den vergangenen Monaten haben wir – beide Ranchgirls – spannende Erfahrungen gemacht und sind mittlerweile der Meinung, egal welche Disziplin du reitest, du solltest dein Pferd mindestens einmal in deinem Leben ein längere Phase von mehreren Wochen ohne Sattel reiten.

Warum kommen wir darauf? Im Blog „Versammlung & Meditation“ sprachen wir über unsere psychische, innere Mitte, wenn wir mit unseren Pferden zusammen sind. Jetzt aber geht es um unsere physische inneren Mitte – der Ausbalancierung beim Reiten.

Es begab sich so: unsere Jungs hatten gesundheitliche Probleme!

Dookydoo kam mit seinem neuen Sattel nicht zurecht, er drückte ihn bei schnellen Gangarten in die Lendenwirbelsäule. Twister laborierte mehrere Monate an einer Knieentzündung. Nachdem Beide von der Tierärztin unseres Vertrauens behandelt wurden, erhielten wir für die Phase der Regeneration – also nach dem Führen an der Hand – folgende Anweisungen: schonendes geradeaus reiten, keine engen Wendungen, am besten ohne Sattel! Einerseits musste Dookydoo’s Rücken geschont werden, andererseits musste bei Twister Gewicht reduziert werden, denn ein Westernsattel wiegt schon mal gerne um die 15kg.

Da aber der direkte Kontakt unserer Sitzknochen auf dem bloßen Pferderücken auch nicht optimal sind, Dookydoo noch dazu einen höheren Widerrist hat, ist es auch kein wirkliches Vergnügen, ohne Sattel zu reiten.

Positiv denken!

Also besorgten wir uns Reitpads, wunderschöne gibt’s übrigens zB bei der Pferdeflüsterei und lernten sie für die nächsten Monate lieben. Denn erstens sind sie herrlich leicht, zweitens spürt man jeden einzelnen Muskel des Pferdes und drittens, beginnt man richtiggehend zusammen zu wachsen bzw. fühlt es sich an, als würde man mit seinem Pferd in einer Haut stecken.

Die erste Herausforderung war das Aufsteigen ohne Steigbügel! Hier kam uns eine Übung gelegen, die wir bereits vom Boden aus erarbeitet hatten: „das Pferd seitlich an die Aufstiegshilfe/Zaun heran bitten“. Nach zwei Wochen im regelmäßigen Einsatz, wanderten unsere Jungs schon fast von alleine seitlich an uns heran, sobald wir auf der Aufstiegshilfe standen.

Beim Losreiten begannen wir mit geschlossenen Augen die Schrittfolge unseres Pferdes zu erfühlen. Setzt die Hinterhand des Pferdes an, nach vorne zu treten, senkt sich der Pferderücken. Wir lernten beide mit wesentlich subtileren Gewichtshilfen zu reiten und verbesserten unsere Ausbalancierung gewaltig. Aber unser Durst nach weiteren Tipps war geweckt und wir begannen nach dem Buch, „Reiten aus der Körpermitte“ von Sally Swift, zu trainieren.

Perfektion im Sattel

Ihre Beschreibungen und Illustrationen sind wunderbar: wir persönlich lieben „Eselsbrücken“ um uns Dinge zu merken – und diese liefert Sally Swift en masse.
Hier nur ein paar Beispiele aus ihrem Buch:

  • Mitgehender Sitz im Schritt: stell dir vor, du bist eine Tanne: aus deiner Körpermitte (im Sattel) wachsen Wurzeln in den Boden und dein Stamm strebt in die Höhe
  • Die Stärke der Zügelhaltung: stell dir vor, du hältst in jeder Hand ein kleines Vögelchen fest
  • Leicht Traben: stell dir eine Sprungfeder vor, die dich bei jedem 2. Tritt am Gürtel nach vorne/oben aus dem Sattel zieht
  • Durchparieren: stell dir vor, du lässt eine schwere Eisenkette von deiner Körpermitte durch das Pferd in den Boden sinken/ankern

Das Wissen über die eigene Anatomie und die des Pferdes, einzelne Bewegungsabläufe, unserer eigenen Energie und vielen hilfreichen Übungen haben uns ein schönes Stück weitergebracht. Wen also gerade eine gewisse Lust überkommt, das Buch zu lesen und mit Reitpad auszuprobieren – hier eine klare Kaufempfehlung von uns!

Unser Fazit – alles hat zwei Seiten!

Oder sogar mehrere Seiten?

Betrachten wir also „alles“ immer mindestens aus zwei Blickwinkeln. Für uns war diese Regenerations-Phase unserer Pferde tatsächlich ein wahrer Gewinn! Wir lernten ein besseres Gefühl für Gleichgewicht zu bekommen. Und noch viel besser: mit unserem Körper auf unser Pferd zu hören, um uns stärker zu synchronisieren.

Und Kopf hoch! Auch wenn Corona jeden einzelnen noch einige Zeit weiterhin mit voller Härte trifft, hoffen wir auf einen Frühling und Neuanfang des Gemeinsamen, auf eine neue Lebenseinstellung mit Rücksicht, Achtsamkeit und Wertschätzung im Umgang miteinander.

Alles wird gut 😉

Aus Liebe zum Pferd, Eure Ranchgirls