about



Die Ranchgirls stellen sich vor

Über uns

Wir haben viel über Horsemanship Ausbildungen recherchiert, an Kursen und Clinics im Ausland von den USA bis nach Deutschland teilgenommen und unser Wissen systematisch erarbeitet und erfolgreich angewendet.
Seit 2013 sind wir an der „Akademie für Mensch-Pferde-Kommunikation“ von Heinz Welz als MPK-Coach bzw. Horsemanship-Trainer in kontinuierlicher Aus- und Weiterbildung.
Und wir sind zu folgendem Schluss gekommen: NHS ist keine „Rocket Science“. Es kann Schritt für Schritt erlernt werden. Und genau dieses Wissen möchten wir gerne mit euch teilen und verbreiten! Gemäß dem Motto einem unserer Vorbilder:

„If they don’t trust you on the ground, they sure won’t trust you on their backs.“ Mark Rashid



BARBARA

Ich reite, seitdem ich 10 Jahre alt bin. Ich gehörte zu denjenigen Teenagern, die andere Mädchen bewundert haben, die ein eigenes Pferd ihr Eigen nennen durften. Ich habe ihnen stundenlang von der Bande aus beim Reiten zugesehen und war unendlich dankbar, wenn ich danach ihr Pferd im Schritt trocken reiten durfte. Mein absolutes Highlight aber war die obligatorische Bahnstunde pro Woche.

Irgendwann später hatten meine Nachbarn 2 Haflinger Stuten und ich durfte reiten so oft ich wollte! Eine von ihnen wurde regelmäßig sehr schnell „lustig“, so haben wir es bezeichnet. Ich bin ihre Buckelei immer gut im Sattel ausgesessen, wenn sie ihre verrückten 5 Minuten hatte. Aber mir war schon damals bewusst, dass ich vom Boden aus relativ unsicher mit den Pferden war. Aber ich dachte, das ist nun mal so.

Während meiner Schulausbildung hatte ich weniger Zeit für mein großes Hobby und die Jahre im Investmentbanking und an der Börse waren sehr intensiv. Ich habe meine Jobs immer „learning by doing“ erlernt. Zuletzt habe ich Vorstände und Geschäftsführer beraten, wie man ein Unternehmen an die Börse bringt. Mein Talent war immer komplizierte Dinge einfach auf den Punkt zu bringen, verständlich zu erklären und Berührungsängste zu nehmen. Ich war sehr auf Erfolg programmiert und Karriere war mir wichtig. Aber wirklich großen Spaß hat mir meine Arbeit nie gemacht.

Meine große Leidenschaft waren immer Pferde, ein Zufall brachte mich wieder zurück in den Reitstall und zu meinem eigenen Pferd. Leider brachte mich das Schicksal – wie es im Leben eines Pferdebesitzers wohl so ist – auch mit Krankheiten in Berührung. Und ich hatte immer größere Probleme mein Pferd nach einer Operation wochenlang im Schritt zu führen. Ich wusste nicht, wie ich dieses Energiebündel hinter mir bewältigen sollte und ärgerte mich über meine zunehmende Unsicherheit. Aber eines habe ich während meines Berufes gelernt: wenn man irgendwo ein Kompetenz-Defizit hat, kann man es nur dann bewältigen, wenn man sich weiterbildet und Kompetenz erwirbt. Das war der Zeitpunkt wo ich beschlossen habe so viel wie möglich über professionelles Natural Horsemanship zu lernen.

Alles ist erlernbar, wenn man nur wirklich will. Das Schönste – es ist die erste Ausbildung in meinem Leben, die so richtig Spaß macht. Speziell durch die Temperamentenlehre habe ich viel über mich selbst gelernt und auch einen verbesserten Zugang zu – na klar – Pferden, aber auch zu meinen Mitmenschen bekommen. Da Pferde meine Leidenschaft sind, habe ich mich nach einigen schlaflosen Nächten irgendwann entschieden meinen super bezahlten Job nach über 20 Jahren Investmentbanking zu verlassen und diese alte Leidenschaft zu meiner neuen Berufung zu machen. Und ich weiß in meinem Inneren, dass das die beste Entscheidung in meinem Leben war.

SIMONE

Meinen Weg mit den Pferden habe ich erst später eingeschlagen, da ich als Kind nicht die Möglichkeit hatte reiten zu lernen. Als Teenager lebte ich ein knappes Jahr in London und war ganz besonders von der berittenen Polizei fasziniert und über Urlaube mit Pferden bin ich dann zum Reiten gekommen.

Ich bin als IT-Spezialistin in der Finanzbranche tätig und die Arbeit mit den Pferden ist für mich eine willkommene Abwechslung meinen Kopf frei zu bekommen um mich ganz auf diese feinfühligen, wunderbaren Tiere zu konzentrieren. Für mich ist der richtige Umgang, das Vertrauen und das gegenseitige Verständnis zwischen Mensch und Tier das aller Wichtigste als Basis für die Arbeit mit Pferden und das Reiten.

Vor einigen Jahren habe ich mir dann mein erstes Pferd gekauft, in welches ich mich, wie wahrscheinlich viele von euch, Hals über Kopf verliebt habe. Mein frech-verspielter Painthorse Wallach hat mich durch sein lebhaftes, extrovertiertes Temperament, immer wieder ganz schön auf die Probe gestellt. Besonders die Ausritte waren sehr bewegt und Knöpfe, Zippe, aber auch Ohren und Finger waren vor ihm nicht sicher! Reitpausen und eben diese Unarten haben mich dazu bewogen etwas zu Ändern. Dies führte mich 2013 zur Natural Horsemanship Ausbildung bei Heinz Welz, gemeinsam mit Barbara.

Die Bodenarbeit mit diesen ganz besonderen Tieren berührt mich jedes Mal aufs Neue. Es ist immer wieder ein unglaubliches Gefühl die Kommunikation zu jedem einzelnen Pferd unter Berücksichtigung des Individuums und dessen Temperament, herzustellen und aufzubauen.

Ich möchte mich auch für das Vertrauen und die Unterstützung der Pferdebesitzer, mit dessen Pferden ich arbeiten durfte und darf herzlich bedanken.

Ich lebe und liebe die Arbeit mit den Pferden, denn auch das ist meine Leidenschaft und ich freue mich sehr, wenn ich euch davon so viel wie möglich vermitteln kann.


Schick uns eine Nachricht!